Iumzugmmer mal wieder bemängelt wird beim Schützenfest, oder auch anderen öffentlichen Veranstaltungen, die Disziplin der marschierenden und stehenden Schützenschwestern und -brüder.

Aussagen wie: „Was für ein Trümmerhaufen!“, und „Früher war das anders!“ sind da noch von der harmlosen Sorte.
Klar, früher war alles besser, wer wüsste das nicht, aber wie konnte es so weit kommen?

Im Mittelalter schützten Schützen ganze Städte, wenn nötig, mit Waffengewalt, müssen also auch eine gewisse Befehlsstruktur und Disziplin innegehabt haben.
Heute ist das ganze ja eigentlich mehr Spaß und Hobby, aber wir können da sicher noch etwas verbessern.

Der Vorstand hat also angeregt, vor dem nächsten Königsschießen/Schützenfest, ein oder zwei Samstage mit Formaldienst zu veranstalten, jeweils ca. vier bis fünf Stunden. Die Teilnahme ist für alle Teilnehmer am Umzug und beim gesamten Schützenfest verpflichtend, es gibt natürlich auch entsprechende Zertifikate. Diese sind bundesweit gültig, haben eine Laufzeit von drei Jahren, dann ist ein Wiederholungskurs angedacht.

Es gibt auch schon erste Reaktionen auf das Thema, welches durchaus kontrovers diskutiert wird.
„Find’ ich super, machen wir so. Endlich kann ich mal richtig herumbrüllen.“ stellt Hauptmann Billy W. vergnügt fest.
„Juchhu, das wird ein Spaß.“ meint Zugführer H. Gell (Namen von der Redaktion geändert).

Nun wir werden sehen, was auf uns alle zukommt, die Vorladungen werden unseren Mitgliedern in den nächsten Tagen zugestellt.
Wir wünschen allen Teilnehmern am Formaldienst viel Erfolg.

Weiterführender Link: Formaldienst - Wikipedia

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